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Nichts
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Mit Nichts wird in der Alltagssprache ein universelles abstraktes Konzept bezeichnet, das verschiedene Bedeutungsaspekte besitzt. Es kann jedoch darßber gestritten werden, ob diese Bßndelung der Aspekte eine gemeinsame linguistische Quelle hat oder ob es sich dabei zum Teil um Homonyme handelt, die auf fehlerhaften Umgang mit den Regeln der Oberflächengrammatik zurßckzufßhren wären. Verschiedene Aspekte sind:
⢠Das Indefinitpronomen ânichtsâ bedeutet ânicht irgend (etwas)â, kein Ding, keine Sache, nicht das Mindeste.
⢠Die Nominalphrase âdas Nichtsâ bezieht sich auf das Gegenteil des Seins, die Negation und Abwesenheit des Seins, das Nichtsein, eine absolute Leere oder allgemeine Unbestimmtheit.
⢠In der formalen Logik tritt ânichtsâ ausschlieĂlich in Gestalt des so genannten negierten Existenzquantors ( ÂŹ ÂŹ â â x {\displaystyle \neg \exists x} ) auf. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass ânichtsâ im Gegensatz zu âdas Nichtsâ kein Eigenname oder Nominator ist. Daher sind z. B. âNichts existiertâ (d. i. âEs ist nicht der Fall, dass etwas existiertâ) und âDas Nichts existiertâ nicht synonym.
⢠Das Substantiv âNichtsâ kann zudem bezogen werden auf:
⢠Etwas Abwesendes, dessen Anwesenheit erwartet wurde (nihil privativum);
⢠Etwas Wesenloses, Nichtiges, nicht Greifbares;
⢠Etwas, dem doch der eigentliche Inhalt, das innere Sein und Leben fehlt, der bloĂe âScheinâ;
⢠Ebenso kann damit eine Person oder Sache als unwert, unbedeutend, gehaltlos und nichtig etikettiert werden.
Contents
⢠Vorsokratik
⢠Platon
⢠Nihil privativum
⢠Kant
⢠Hegel
⢠Buddhismus
⢠Siehe auch
⢠Trivia
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Philosophiegeschichte
Die verschiedenen Bedeutungsaspekte von Nichts wurden in der Philosophie nicht immer klar unterschieden. Daher ist der Frage, ob sich âNichtsâ denken lässt oder nicht â und wenn ja, wie â in der Philosophiegeschichte auf sehr unterschiedliche Arten nachgegangen worden. Der Umgang mit dieser Frage kann in verschiedenen philosophischen Disziplinen geschehen; âNichtsâ kann als Thema der Metaphysik und Ontologie behandelt werden (z. B. bei Platon, im Gedenken der creatio ex nihilo oder in Hegels Metaphysik des Absoluten), âNichtsâ kann aber auch als existentielle Erfahrung philosophisch beschrieben werden (z. B. bei Martin Heidegger oder Jean-Paul Sartre), oder die Spuren von âNichtsâ kĂśnnen als sprachphilosophische und logische Phänomene wie Verneinung oder Falschheit analysiert werden. Gelegentlich wird dabei das Nichts selbst negiert, so ist die UnmĂśglichkeit des Nichts in der Natur ein Grundsatz der Naturphilosophie des Aristoteles (horror vacui).
Vorsokratik
Die Frage nach dem Nichts beschäftigt die westliche Philosophie seit ihrem allerersten vorsokratischen Anfang. Der griechische Philosoph Parmenides von Elea behandelt das Thema in dem einzigen von ihm erhaltenen Fragment, seinem Lehrgedicht Ăber die Natur:
âWohlan, so will ich denn verkĂźnden (Du aber nimm mein Wort zu Ohren), welche Wege der Forschung allein denkbar sind: der eine Weg, daĂ [das Seiende] ist und daĂ es unmĂśglich nicht sein kann, das ist der Weg der Ăberzeugung (denn er folgt der Wahrheit), der andere aber, daĂ es nicht ist und daĂ dies Nichtsein notwendig sei, dieser Pfad ist (so kĂźnde ich Dir) gänzlich unerforschbar. Denn das Nichtseiende kannst Du weder erkennen (es ist ja unausfĂźhrbar) noch aussprechen.âcite-ref-1[1]
Aus diesen Zeilen lässt sich die Handlungsanweisung entnehmen, sich nicht mit dem Nichtseienden zu befassen und alle Aufmerksamkeit stattdessen allein dem Seienden zukommen zu lassen. Es ist nämlich unmĂśglich, Ăźber das Nichtseiende zu sprechen, da im selben Moment, als man von diesem etwas aussagt, dessen Sein wieder voraussetzt. AuĂerdem sind Sein und Denken äquivalent: Ăber das Nichts kann man demnach nicht nachdenken. Auf diese Weise entsteht eine Definition der Aufgabe von Wissenschaft: lohnende Forschung kann alles zum Thema haben, nur nicht das Nichts. Der Spruch des Parmenides von Elea gilt als erste Formulierung abstrakter metaphysischer Reflexion im antiken Griechenland und dient Platons Dialog Sophistes als Ausgangspunkt.
Platon
Platon relativiert die Position des Parmenides vom absoluten Nichts. In dem Dialog Sophistes bestimmt er das Nichts als Nichtseiendes und dieses schlieĂlich in einer längeren Argumentationskette als Verschiedenheit. Dabei werden fĂźnf hĂśchste Kategorien/Ideen entwickelt, die irreduzibel sind und an denen alle anderen Ideen teilhaben. Durch die Teilhabe an diesen fĂźnf Ideen wird alles andere erst, was es ist, ohne mit den fĂźnf Ideen identisch zu sein. Die fĂźnf Ideen sind Sein, Ruhe und Bewegung, Identität und Verschiedenheit. Jede dieser Ideen ist mit sich selbst identisch und hat teil an den anderen Ideen. Durch die Verschiedenheit wird die MĂśglichkeit des Nichtseins aufgemacht. Die Idee der Ruhe ist mit sich selbst identisch, aber verschieden von den anderen vier Ideen. Sie hat Anteil z. B. an der Idee des Seins, sie ist jedoch nicht die Idee des Seins. Die Idee der Verschiedenheit erĂśffnet also die MĂśglichkeit des Nichtseins.
Spätantike und Mittelalter
In der frĂźhchristlichen Philosophie stellt sich das Problem bei der Diskussion der gĂśttlichen SchĂśpfung: sie kann nach Augustin nur ex nihilo, aus dem Nichts erfolgt sein, denn alles andere wäre keine SchĂśpfung, sondern lediglich eine Umwandlung. Tertullian differenziert zwei Sprechweisen a nihilo, âvon nichts herâ, ohne eigene Ursache und Ex nihilo: das Nichts als Substanz; dies fĂźhrt nach Tertullian zur Gnosis. Nikolaus von Kues versteht unter dem Nichts die alteritas, die 'Andersheit', die je spezifisch zu einem mĂśglichen Sein angelegt ist.
Nihil privativum
In der frĂźhen Neuzeit unterschied man verschiedene Aspekte des Nichts. Unter dem Begriff des nihil privativum wird das Nichts etwa als eine spezifische Abwesenheit von Etwas oder als Mangel definiert. Dabei handelt es sich um eine logische Entgegensetzung, die dem Negierten einen geringeren ontologischen Status zuweist: Dunkelheit ist nur die Abwesenheit von Licht, das BĂśse nur die Abwesenheit des Guten und so weiter. Dieser aus dem Platonismus stammende Gedanke spielt auch in der Theodizee eine Rolle.
Rationalismus: Satz vom Grund
Im Rationalismus haben sowohl Leibniz als auch Wolff das bereits von Cicero formulierte Prinzip âNichts geschieht ohne Grundâ (lat. nihil sine causa fit, De divinatione 2,61) im Satz vom zureichenden Grund als maĂgebliches metaphysisches Prinzip bestimmt. Bei Leibniz heiĂt es: â[âŚ] nichts geschieht, ohne dass es eine Ursache [cause] oder wenigstens einen bestimmenden Grund [raison dĂŠterminante] gibt, d. h. etwas, das dazu dienen kann, a priori zu begrĂźnden, weshalb etwas eher existiert als nicht existiert und weshalb etwas gerade so als in einer anderen Weise existiert.âcite-ref-2[2] Die logische Bedeutung in Bezug auf den Begriff des Nichts diskutierte Wolff wie folgt: âWo etwas vorhanden ist, woraus man begreifen kann, warum es ist, hat das einen zureichenden Grund (§ 29). Derowegen wo keiner vorhanden ist, da ist nichts, woraus man begreifen kann, warum etwas ist, nemlich warum es wirklich werden kann, und also muss es aus Nichts entstehen. Was demnach nicht aus Nichts entstehen kann, muss einen zureichenden Grund haben, warum es ist, als es muss an sich mĂśglich sein und eine Ursache haben, die es zur Wirklichkeit bringen kann, wenn wir von Dingen reden, die nicht notwendig sind. Da es nun unmĂśglich ist, daĂ aus Nichts etwas werden kann, so muss auch Alles, was ist, seinen zureichenden Grund haben, warum es ist.âcite-ref-3[3]
Kant
In der transzendentalen Analytik der Kritik der reinen Vernunft fĂźgte Immanuel Kant am Schluss des Anhangs eine kleine Betrachtung Ăźber den Gegensatz von MĂśglichkeit und UnmĂśglichkeit in Bezug auf die Kategorien hinzu. Jeder Klasse der Kategorien entspricht auch ihre Negation. Danach ist âNichtsâ gemäà der Kategorientitel Quantität, Qualität, Relation und Modalität zu unterscheiden in Gedankending, Mangel an Etwas, reine Anschauung oder bloĂe Form, und Unding (vgl. nebenstehende Tafel).
Die ens rationis ist dabei eine Fiktion, ein widerspruchsfreier Begriff von einem Gegenstand, der nicht in der Erfahrung gegeben werden kann (vgl. auch Noumenon). Es steht auf dem 1. Platz, der in den anderen Tafeln (der Urteilsformen, der Verstandesbegriffe) der Quantität zugeordnet ist, vielleicht, weil ihm keine GrĂśĂe in der Anschauung entsprechen kann. Mit dem nihil privativum ist eine Deprivation, eine Abwesenheit oder ein Mangel einer Qualität, die prinzipiell erfahrbar ist gemeint (Bsp. Finsternis als Mangel an Licht), es steht auf dem fĂźr Qualitäten reservierten Platz. Die leere Anschauung ohne Gegenstand erläutert Kant am Beispiel der Anschauungsformen Raum und Zeit, es steht zu vermuten, dass auch geometrische Figuren, leere Formen etc. unter diesen Begriff fallen. Hier wird nicht, wie unter 2., eine bestimmte Qualität verneint, sondern etwas ohne Substanz vorgestellt. Da Substanz unter den Kategorientitel der Relation fällt, steht die ens imaginarium an diesem Ort. Zuletzt folgt das Unding oder nihil negativum die Vorstellung eines Gegenstands unter einem widersprĂźchlichen Begriff oder mit einer unmĂśglichen Form (wie z. B. das Penrose-Dreieck).
âMan siehet, daĂ das Gedankending (n.1) von dem Unding (n4) dadurch unterschieden werde, dass jenes nicht unter die MĂśglichkeiten gezählet werden darf, weil es bloĂ Erdichtung (obzwar nicht widersprechende) ist, dieses aber der MĂśglichkeit entgegengesetzt ist, indem der Begriff sogar sich selbst aufhebt. Beide sind aber leere Begriffe. Dagegen sind das nihil privativum (n.2) und ens imaginarium (n.3) leere data zu Begriffen. Wenn das Licht nicht den Sinnen gegeben worden, so kann man auch keine Finsternis, und wenn nicht ausgedehnte Wesen wahrgenommen worden, keinen Raum vorstellen. Die Negation sowohl, als die bloĂe Form der Anschauung, sind, ohne ein Reales, keine Objekte.â (Immanuel Kant: AA 000003III, 233cite-ref-5[5]) = KrV B 328
Hegel
Das Nichts ist fĂźr Hegel der Gegenbegriff zum Sein. Er beginnt seine Wissenschaft der Logik mit den drei Bestimmungen âSeinâ, âNichtsâ, âWerdenâ. Sein, âreines Seinâ soll als unbestimmtes Unmittelbares verstanden werden. Da das reine Sein unbestimmt sein soll, kann es keine Qualität haben, keine irgendwie geartete innere Komplexität, es kĂśnnen auch keine Beziehungen zu anderen Dingen oder Gedanken bestehen. Die Unmittelbarkeit des reinen Seins betont noch einmal, dass das reine Sein keinen äuĂeren Bedingungen unterliegt, keine Ursache hat, sondern einfach nur es selbst ist. Der Gedanke des reinen Seins erweist sich somit als vollkommen leer und das, was in diesem leeren Gedanken gedacht wird, ist eigentlich nichts. Die Bestimmungen vom reinen Sein und vom reinen Nichts erweisen sich als dieselben und auch der Gedanke vom reinen Nichts ist mit dem Gedanken vom reinen Sein identisch.
âDies reine Sein ist nun die reine Abstraktion, damit das Absolut-Negative, welches, gleichfalls unmittelbar genommen, das Nichts ist.â
â
Hegel
:
Enzyklopädie
, § 87
Kerngedanken dieses Zitats sind:
⢠Das reine Sein ist fĂźr Hegel âreine Abstraktionâ.
⢠Aus dieser Eigenschaft lässt er folgen, dass das Sein das âAbsolut-Negativeâ sei.
⢠Ist das Sein das Absolut-Negative, so ist es Nichts.
Trendelenburg und Dilthey
Friedrich Adolf Trendelenburg bestritt in direkter Opposition zu Hegel, dass im reinen Denken eine BrĂźcke zwischen Sein und Nichts zum Werden hergestellt werden kĂśnne. In dieser fĂźr die Dialektik Hegels grundlegenden Beziehung sah Trendelenburg einen versteckten RĂźckgriff auf die Anschauung, den Hegel negierte oder Ăźbersah. âDas reine Sein, sich selbst gleich ist Ruhe; das Nichts â das sich selbst Gleiche â ist Ruhe. Wie kommt aus der Einheit zweier ruhender Vorstellungen das bewegte Werden heraus? Nirgends liegt in den Vorstufen die Bewegung vorgebildet, ohne welche das Werden nur ein Sein wäre. Da sowohl das reine Sein als auch das Nicht-Sein ausdrĂźckt, so kann folgerichtig die nächste Aufgabe des Denkens, wenn die Einheit beider gesetzt werden soll, nur die sein, eine ruhende Vereinigung zu finden. Wenn aber das Denken aus jener Einheit ein Anderes erzeugt, trägt es offenbar dies Andere hinzu und schiebt die Bewegung stillschweigend unter, um Sein und Nicht-Sein in den Fluss des Werdens zu bringen. [âŚ] Aus dem Sein, einer zugestandenen Abstraktion, und dem Nichts, einer ebenfalls zugestandenen Abstraktion kann nicht urplĂśtzlich das Werden entstehen, diese concrete, das Leben und den Tod beherrschende, Anschauung.âcite-ref-6[6] Trendelenburgs SchĂźler Wilhelm Dilthey stellte in gleicher Weise in Bezug auf Hegels System kritisch fest: âAber jede Metaphysik dieser Art ist von vornherein durch einen inneren Widerspruch in ihrer Grundlage gerichtet. Das Ăźber unsere Erfahrung Hinausliegende kann nicht einmal durch Analogie einleuchtend gemacht, geschweige denn bewiesen werden, wenn dem Mittel der BegrĂźndung und des Beweises, dem logischen Zusammenhang, die ontologische GĂźltigkeit und Tragweite genommen wird.âcite-ref-7[7]
Heidegger versus Carnap
Nach Martin Heideggers Vortrag Was ist Metaphysik? gehĂśren das âNichtsâ und das âSeinâ zusammen. Sie sind nicht dasselbe, aber sie bedingen sich und gehĂśren zusammen. Erst durch das âNichtsâ offenbart sich das âSeinâ als eine âBefremdlichkeitâ oder als das âAndereâ. Deutlich spĂźrbar ist dieses âNichtsâ in der âStimmungâ der Angst, nicht in der Furcht vor etwas Bestimmtem, sondern in der tiefen, in uns verborgenen âAngst vorâ, oder âwegenâ. Nicht ganz unbestimmt, aber auch nicht in Worten fassbar, eben die Angst vor dem âNichtsâ. In einer solchen Angst ist einem alles gleichgĂźltig und zwar gleichermaĂen gleichgĂźltig. Ob Tisch oder Stuhl, Tod oder Leben, es hat keine Relevanz. Eine merkwĂźrdige Ruhe durchzieht einen, fast wie in der Stimmung der Langeweile, die dem Sein am spĂźrbar nächsten ist, und doch nicht ganz. Dieser kleine, von uns gefĂźhlte Unterschied zwischen den beiden Stimmungen, wieder nicht in Worten fassbar, aber als etwas âFehlendesâ fĂźhlbar, ist das âNichtsâ.
In prominenter Weise warf Rudolf Carnap als Vertreter des logischen Empirismus (Wiener Kreis) und der mittleren analytischen Philosophie dem Existentialismus Martin Heideggers vor, er wĂźrde den Begriff âDas Nichtsâ fälschlich so verwenden, als ob er fĂźr eine bestimmte Entität stĂźnde. Rudolf Carnap tadelte diesen Punkt bei Heidegger in seinem Aufsatz âĂberwindung der Metaphysik durch logische Analyse der Spracheâ. Die Annahme, der Begriff âDas Nichtsâ habe einen Inhalt, beruht Carnap zufolge auf einer Verwechslung von logischer und grammatischer Struktur von Begriffen und Sätzen. Die analytische Sprachphilosophie versucht zu zeigen, dass âNichtsâ einfach nur als âNicht etwasâ verstanden werden kann und muss, so dass keine derartige Umformung mĂśglich ist. Ihre Analyse ist also vor allem als Metaphysikkritik gemeint.
Nach Carnap beruhen sämtliche Sätze Ăźber das Nichts auf sprachlicher Verwirrung. Zwar sei die Bildung des Substantivs âdas Nichtsâ syntaktisch korrekt; Sätze, die den Ausdruck beinhalten, fallen aber in die Klasse der sinnlosen Sätze, da sie keinen empirischen Gehalt haben und unmĂśglich verifiziert werden kĂśnnen. Der Verifikationismus gilt zwar als gescheitertes Projekt, Carnaps Analyse des Nichts (die ursprĂźnglich vor allem gegen Heideggers Sein und Zeit gerichtet war) ist jedoch in der analytischen Philosophie zum Konsens geworden.
Heidegger wies diese Angriffe selbst zurĂźck: Aus seiner Sicht sei es dogmatisch, Logik und Sprachanalyse als einzige philosophische Methoden zuzulassen. Sein Existenzialismus von 1927 versucht daher, die Rolle von Logik und Sprache innerhalb des gesamten menschlichen Daseins zu relativieren. In seinem Vortrag Was ist Metaphysik? hielt Heidegger dem logischen Empirismus vor, dass die modernen Wissenschaften auf logischen Prinzipien beruhten, ohne das Nichts zu thematisieren. Der logische Empirismus habe sich als âWissenschaftsphilosophieâ daher auf einen begrenzten Erkenntnisbereich des Seienden, der einer methodischen WelterschlieĂung (Wissenschaft) zugänglich ist, zu beschränken. Heidegger gibt zu, dass Wissenschaften das Nichts nur als Negation eines Seienden, als Mangel, vorstellen kĂśnnen und mĂźssen, was aber nicht dem phänomenologischen Charakter des Nichts als Nichts gerecht wĂźrde.
Auch Richard HĂśnigswald reagierte auf die Handhabung des Begriffs durch Heidegger mit einer polemischen Kritik: âUnvergleichlich, wie es nun einmal ist, brĂźtet das âNichtsâ trĂśstliche Angst verbreitend, indem es, so lautet der nahe liegende und gerade darum Ăźberraschende Ausdruck ânichtetâ. âEs ist darum ursprĂźnglicher als das Nicht und die Verneinung.â â Indessen, solche Einsichten entziehen sich, wie man bei näherer Betrachtung erkennt, jedem Bedenken. Sie liegen gleichsam jenseits seiner Bedingungen und Kompetenzen. Denn Bedenken bedeuten immer Fragen; wieweit nun Fragen bis in die unheimlichen Tiefen des âNichtsâ Ăźberhaupt herabreichen, läĂt sich grundsätzlich nicht ausmachen.âcite-ref-8[8]
Sartre: âNichtsâ als Freiheit
Jean-Paul Sartre bestimmt in seinem Werk Das Sein und das Nichts den Menschen als die Form des Seins, die das Nichts in die Wirklichkeit bringt und sich dadurch von allem anderen (bewusstlosen) Sein unterscheidet. Aus der Bewusstheit, die der Mensch Ăźber die MĂśglichkeit des Nicht-Seins hat, leitet er die Fähigkeit der âNegationâ ab. Damit ist die Fähigkeit gemeint, sich von bestimmten Zukunfts- und Vergangenheitsbildern zu distanzieren. Durch diese Fähigkeit der Negation hat der Mensch die Freiheit, sich in die Zukunft zu entwerfen und aus der Vergangenheit zu lĂśsen. Diese Freiheit verstärkt sich noch, da der Mensch auch die Form der eigenen Gegenwart negieren kann (âich bin das, was ich sein werdeâ) und somit auch nicht von dieser âabhängigâ ist bzw. âfestgelegtâ wird. Das Nichts ist nach Sartre die Freiheit, die dem Menschen gegeben ist und die nicht abgelehnt werden kann.
Sartre verweist in seinem Werk Das Sein und das Nichts auĂerdem darauf, dass das Nichts eigentlich nicht durch Seinsbegriffe zu erfassen ist. Der transzendente Begriff des Nichts kann laut Sartre aufgrund der Nichtexistenz eines Inhaltes nur annähernd verdeutlicht werden, z. B. in der Grenzziehung zwischen einem Moment und dem folgenden. Versuchten wir uns hier eine Grenze vorzustellen, seien wir dazu nicht in der Lage und genau hier fänden wir das âNichtsâ.
Bloch: Philosophie des Noch-Nicht-Seins
Eine differenzierte Philosophie des Nichts findet sich auch bei Ernst Bloch. Unter der Kategorie des Noch-Nicht-Seins fasst Bloch die verschiedenen Formen der menschlichen Erfahrung des Mangels als Ausdruck einer fundamentalen Nichtigkeit einer Gegenwart, in der allerdings Tendenzen auf ein mĂśgliches, volles Sein angelegt sind. Bloch unterscheidet Nicht von Nichts. Ersteres referiert auf eine mĂśgliche Veränderung und damit Verbesserung in der Zukunft, denn was nicht ist, kann noch werden. Letzteres ist das Gegenteil von Alles und damit die Negativität, das BĂśse, welches das positive Ende des welthistorischen Prozesses zum Guten â alles in allem â vereitelt.cite-ref-9[9]
Derrida: âNichtsâ als Schweigen
In seiner Kritik an Foucaults Deutung des descartschen âCogitoâ entwickelt Jacques Derrida (Cogito und die Geschichte des Wahnsinns. In: Die Schrift und die Differenz) auch eine Bestimmung von âNichtsâ. âNichtsâ ist die wahnsinnige Unbestimmtheit jenseits der von ihr befreiten âcogito-Erfahrungâ, welche als feste Basis Gewissheit Ăźber unsere eigene Existenz gibt, jedoch nicht Ăźber selbige hinaus. Aufgrund des Wesens des âNichtsâ kann Ăźber es nicht gesprochen werden, da die Sprache Ausdruck der Vernunft ist, welche dem âNichtsâ gegenĂźbersteht und es in Schach hält. âNichtsâ offenbart sich also ausschlieĂlich im Schweigen.
Buddhismus
Der buddhistische Begriff Shunyata (Sanskrit, jap. 犺, kĹŤ) bedeutet Leere oder Leerheit. Eine Gleichsetzung von Shunyata (Mahayana) und Nichts (Nihilismus) wird Ăźblicherweise vermieden. Der japanische Philosoph Keiji Nishitani bildet eine Ausnahme: Ihm zufolge gelinge bei genauer Kenntnis der westlichen und Ăśstlichen Philosophie eine Paralleldarstellung von Nihil und Shunyata in existentialistischer Sprache. In der Ăbersetzung von BĂźchern, die Ăbungen im Zen-Buddhismus beschreiben, werde insofern auch vom Nichts gesprochen. Im Ideal sei dies die Praxis einer nicht vorhandenen Anhaftung. Der vielfach verwendete Begriff Nirvana sei durch FehlĂźbersetzung mit dem Nichts gleichgesetzt, bedeute aber in etwa âverwehtâ.
Hans Waldenfels findet in seiner Analyse des Nichts einen Widerspruch:
âWenn wir sehen, daĂ wir nichts sehen, wird das Nichts insofern zweideutig, als wir, wo wir nichts sehen, doch etwas sehen, das wir aussagen kĂśnnen. Denn entweder ist die Erfahrung des Nichts die Erfahrung eines nihilistischen Nichts oder die Erfahrung absoluter Verborgenheit. Wesentlich fĂźr die Erfahrung des Nichts ist, daĂ wir absolut unfähig sind zu entscheiden, ob sie das eine oder das andere ist. Die Zweideutigkeit entzieht sich folglich menschlicher Manipulation.âcite-ref-10[10]
Siehe auch
:
Mu (Philosophie)
und
Das Absolute#Das absolute Nichts der KyĹto-Schule
Naturwissenschaften
Während in der Zeit von Otto von Guericke und seinem Versuch mit den Magdeburger Halbkugeln vielen bereits die Abwesenheit von Luft als Nichts galt, wĂźrde heute niemand mehr das Vakuum â im Sinne eines materiefreien Raumes â als Nichts betrachten. Selbst wenn es gelänge, ein hundertprozentiges Vakuum zu schaffen, in dem weder materielose Wellen noch wechselwirkende Felder vorkämen, so wäre dieser Raum dennoch nicht vĂśllig âleerâ, da sich permanent Teilchen und Antiteilchen â wenn auch in virtuellen Zuständen â bilden und sofort wieder vernichten. Dieses als Vakuumfluktuation bezeichnete Phänomen wurde durch den resultierenden Casimir-Effekt 1958 experimentell bestätigt.
Seit dem 20. Jahrhundert wird mit dem Begriff Nichts eher die dem menschlichen Verstand nicht zugängliche Abwesenheit jeglichen Seins, also auch von Raum und Zeit verstanden. Das im Rahmen der Allgemeinen Relativitätstheorie formulierte heutige Standardmodell der Kosmologie legt die Entstehung von Raum und Zeit in den Urknall. Deren heutige Eigenschaften verlieren jedoch ihre GĂźltigkeit, wenn man bei einer zeitlich rĂźckwärts gerichteten Annäherung an den Urknall in die Nähe der Planck-Zeit kommt. Der Begriff des Nichts im Sinne eines âvor dem Urknallâ wird aus diesen GrĂźnden von der heutigen Naturwissenschaft nicht verwendet, sondern als physikalisch sinnlos betrachtet. In Astronomie und Physik spricht man im Zusammenhang mit dem Urknall von einer Singularität.
Mathematik und Informatik
⢠Die Zahl Null wird mit dem Nichts in Verbindung gebracht, aber auch negative Zahlen kÜnnen als Ausdruck eines Mangels verwendet werden. Die natßrlichen Zahlen kÜnnen nach John von Neumanns mengentheoretischem Modell jedoch aus der leeren Menge und einer einfachen Mengenbildungsregel konstruiert werden. In diesem Modell repräsentiert die leere Menge, die kein Element (= Nichts) enthält, die Null, während die Eins die Menge ist, welche die leere Menge (= Null) enthält. Die Null ist demnach nicht Nichts, sondern vielmehr die Menge, die Nichts enthält. Zudem bezeichnet in der abstrakten Algebra die Null das neutrale Element (Nullelement) einer additiv (Operator Plus) geschriebenen Verknßpfung, sodass jedes damit verknßpfte Element auf sich selbst abgebildet wird. Ein mit Nichts verknßpftes Element wird dagegen erst gar nicht abgebildet.
⢠Im Kontext von Datenbanken bezeichnet man den Wert einer Zelle, die kein Zeichen enthält, als Nullwert (oft dargestellt als âNULLâ, aus der englischen Sprache). Der Nullwert entspricht also dem Nichts im Sinne von âkeine Informationâ und keineswegs dem Zahlenwert 0 (= zero oder deutsch null).
⢠In der Informatik spielt auch der Begriff âNoneâ eine wichtige Rolle und kann, ähnlich wie âNullâ, als eine Form des Nichts betrachtet werden. Es ist jedoch entscheidend zu betonen, dass âNoneâ und âNullâ identisch sind. In diversen Programmiersprachen wird None teilweise aber auch Null (NULL oder NIL) verwendet, um auszudrĂźcken, dass eine Pointervariable (noch) auf kein gĂźltiges Objekt zeigt.
⢠Die Ternäre Logik der Datenmanipulationssprachen kennt auĂer den Begriffen TRUE und FALSE noch UNKNOWN fĂźr nicht bestimmt.
⢠Nichtnumerische Daten benÜtigen als Distanzhalter Leerzeichen, auch als SPACE oder BLANK bezeichnet. Um sie von anderen unsichtbaren Zeichen zu unterscheiden, bieten Textprogramme die Option, Leerzeichen durch einen Punkt zu kennzeichnen.
Siehe auch
⢠Absolutes Nichts (absolutes und relatives Nichts)
⢠Nichts (Roman) (Jugendbuch von Janne Teller)
⢠Plenismus
Trivia
⢠Nichts wird in Deutschland mit zwei Gedenktafeln gewĂźrdigt: Sowohl in Kyritz auf dem Markt (âDieser Stein erinnert an den 14.02.1842 â Hier geschah um 10.57 Uhr NICHTSâ) als auch in Schwerte (âGenau an dieser Stelle ereignete sich am 15. Mai des Jahres 1785 Ăźberhaupt gar nichtsâ).cite-ref-11[11]
⢠In einem Sketch von 1974 stellte Ernst Hilbich die VorzĂźge eines Schnapses mit Namen Nichts vor.cite-ref-12[12] In der Folge wurde tatsächlich ein solcher auf den Markt gebracht, mit entsprechenden SprĂźchen auf dem Etikett (âsagen Sie Ihrer Frau einfach, sie hätten Nichts getrunkenâ). Auch heute ist ein KĂźmmel dieses Namens erhältlich.cite-ref-13[13]
Literatur
⢠Parmenides: Fragment Ăber die Natur. (online)
⢠Jacques Derrida: Cogito und die Geschichte des Wahnsinns. In: Die Schrift und die Differenz. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2000.
⢠Thomas von Aquin: Ăber Seiendes und Wesenheit. Lateinisch â Deutsch, mit Einleitung, Ăbersetzung und Kommentar herausgegeben von Horst Seidl. Hamburg 1988.
⢠Konrad Goehl, Johannes Gottfried Mayer: Deus in cogitatione existens. Der Appendix zum âProslogionâ des Anselm von Canterbury â oder: Kann Gaunilos Nicht-Sein gedacht werden? In: Konrad Goehl, Johannes Gottfried Mayer (Hrsg.): Editionen und Studien zur lateinischen und deutschen Fachprosa des Mittelalters. Festgabe fĂźr Gundolf Keil zum 65. Geburtstag. KĂśnigshausen & Neumann, WĂźrzburg 2000 (= Texte und Wissen. Band 3), ISBN 3-8260-1851-6, S. 339â402.
⢠Nichts. In: Walter Brugger, Harald SchÜndorf (Hrsg.): Philosophisches WÜrterbuch. Alber, Freiburg im Breisgau 2007, ISBN 978-3-495-48213-1.
⢠Markus Wirtz: Geschichten des Nichts. Hegel, Nietzsche, Heidegger und das Problem der philosophischen Pluralität. Alber, Freiburg/Mßnchen 2006, ISBN 3-495-48132-X.
⢠Joji Yorikawa: Das System der Philosophie und das Nichts. Studien zu Hegel, Schelling und Heidegger. Alber, Freiburg im Breisgau 2005, ISBN 3-495-48159-1.
⢠Hisaki Hashi: Die Dynamik von Sein und Nichts. Dimensionen der vergleichenden Philosophie. Lang, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-631-50561-2.
⢠Ludger LĂźtkehaus: Nichts. Abschied vom Sein â Ende der Angst. Haffmans, ZĂźrich 1999 (6. Auflage. Haffmans bei Zweitausendeins, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-86150-544-4).
⢠Walter G. Neumann: Die Philosophie des Nichts in der Moderne. Sein und Nichts bei Hegel, Marx, Heidegger und Sartre. Die Blaue Eule, Essen 1989, ISBN 3-89206-330-3.
⢠Rudolf Carnap: Logische Syntax der Sprache. Springer, Wien 1934. (2. Auflage. 1968)
⢠Henning Genz: Die Entdeckung des Nichts. Rowohlt, Hamburg 1999, ISBN 3-499-60729-8.
⢠Ute Guzzoni: Nichts. Bilder und Beispiele. Parerga, Dßsseldorf 1999, ISBN 3-930450-39-9.
⢠John D. Barrow: The Book of Nothing: Vacuums, Voids, and the Latest Ideas about the Origins of the Universe. Vintage Books (Reprint: 2002, ISBN 0-375-72609-8).
⢠Marco S. Torini: Apophatische Theologie und gĂśttliches Nichts. Ăber Traditionen negativer Begrifflichkeit in der abendländischen und buddhistischen Mystik. In: Tradition und Translation. Zum Problem der interkulturellen Ăbersetzbarkeit religiĂśser Phänomene. De Gruyter, Berlin u. a. 1994, S. 493â520.
⢠Jim Holt: Gibt es alles oder nichts? : Eine philosophische Detektivgeschichte. Ăbersetzung Hainer Kober. Rowohlt, Reinbek 2014, ISBN 978-3-498-02813-8.
⢠Fridugisus: De substantia nihili et tenebrarum (Brief Ăźber das Wesen des Nichtscite-ref-14[14] nach 804, im Auftrag Karls des GroĂen; Erstdruck: Lucca 1761)
⢠Hartwig Schmidt: Nichts und Zeit. Metaphysia dialectica â urtĂźmliche Figuren. Felix Meiner Verlag, Hamburg 2007, ISBN 978-3-7873-1840-7.
⢠Dirk Cßrsgen: Zwischen Verstand und Vernunft. Kants Thesen ßber das Nichts. Epubli, Berlin 2020, ISBN 978-3-7531-0288-7.
⢠Sascha Michel: Leere. Eine Kulturgeschichte (= Nexus, Bd. 110). Klostermann, Frankfurt/M. 2024, ISBN 978-3-465-04658-5.
Weblinks
Wikiquote: Nichts
â Zitate
Wiktionary: Nichts
â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
⢠Roy Sorensen: Nothingness. In: Edward N. Zalta (Hrsg.): Stanford Encyclopedia of Philosophy.
⢠Suki Finn: The Metaphysics of Nothing. In: James Fieser, Bradley Dowden (Hrsg.): Internet Encyclopedia of Philosophy.
⢠Harald Lesch: Warum ist nicht nichts.
⢠Hilmar Alquiros: Nothingness and Being. Abgerufen im 1. Januar 1
Einzelnachweise
cite-note-11. â Die Fragmente der Vorsokratiker. Griechisch und Deutsch von Hermann Diels. Band 1. Berlin 1922, S. 151 (zeno.org).
cite-note-22. â Gottfried Wilhelm Leibniz: Theodizee. §44; zit. nach der dt.-frz. Suhrkamp-Ausgabe 1999, S. 273.
cite-note-33. â Christian Wolff: VernĂźnftige Gedancken von Gott, der Welt und der Seele des Menschen, auch allen Dingen Ăźberhaupt. Band 1, 1738, S. 16 (§ 30)
cite-note-41. Immanuel Kant, Gesammelte Schriften. Hrsg.: Bd. 1â22 Preussische Akademie der Wissenschaften, Bd. 23 Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin, ab Bd. 24 Akademie der Wissenschaften zu GĂśttingen, Berlin 1900ff., AA 000003III, 233, Faksimile
cite-note-55. â Immanuel Kant, Gesammelte Schriften. Hrsg.: Bd. 1â22 Preussische Akademie der Wissenschaften, Bd. 23 Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin, ab Bd. 24 Akademie der Wissenschaften zu GĂśttingen, Berlin 1900ff., AA 000003III, 233 / KrV B 348, Faksimile
cite-note-66. â Friedrich Adolf Trendelenburg: Logische Untersuchungen. Band 1, 3. Auflage. 1870, S. 38.
cite-note-77. â Wilhelm Dilthey: SchluĂbetrachtung Ăźber die UnmĂśglichkeit der metaphysischen Stellung des Erkennen. In: Einleitung in die Geisteswissenschaft. Band 1 [1883], abgedruckt in: Das Wesen der Philosophie. Reclam, Stuttgart 1984, S. 138.
cite-note-88. â Richard HĂśnigswald: Grundfragen der Erkenntnistheorie. TĂźbingen 1931; (neu herausgegeben: Meiner, Hamburg 1997, S. 62).
cite-note-99. â Johan Siebers: Noch-Nicht. In: Beat Dietschy, Doris Zeilinger, Rainer E. Zimmermann (Hrsg.): Bloch-WĂśrterbuch. Leitbegriffe der Philosophie Ernst Blochs. De Gruyter, Berlin/Boston 2012, ISBN 978-3-11-048580-6, S. 403â412 (hier: S. 410 f.).
cite-note-1010. â Hans Waldenfels: Faszination des Buddhismus. Zum christlich-buddhistischen Dialog. Matthias-GrĂźnewald-Verlag, Mainz 19982, ISBN 3-7867-0988-2, S. 35
cite-note-1111. â Gerd-Otto Rieke: Bei den Denkmalen der Nichtigkeiten. ThĂźringische Landeszeitung, 15. Mai 2021, Reise-Seite (ohne Seitenzahl)
cite-note-1212. â 4Astaroth: Nichts trinken Comedy. 6. August 2013, abgerufen am 31. Mai 2024.
cite-note-1313. â Nichts der Aquavit â KĂźmmel-Kräuter-Spirituose 200ml. Abgerufen am 31. Mai 2024.
cite-note-1414. â Karl Maurer: Um 800: Karl der GroĂe ordnet an, dass die in der Landessprache Ăźberlieferten Heldenlieder in seiner Palastschule in Aachen aufgezeicnet werden. In: Eine neue Geschichte der deutschen Literatur. Berlin University Press, Berlin 2007, ISBN 978-3-940432-12-4, S. 35.